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Wölfe bestreiten Marathonmatch

October 20, 2013

Gröbenzell. Bayernliga 11. Spieltag. Für die Laufer Wölfe ist und bleibt es eine durchwachsene Saison. Auch bei den Gröbenzell Bandits gelingt viel Gutes, dennoch schaffen die Baseballer des TV Lauf es nur einen Sieg aus Gröbenzell mitzunehmen. Chancen auf einen Doppelsieg hatten die Wölfe zu genüge. Im ersten Spiel mussten sie sich nach über dreieinhalb Stunden Spielzeit mit 14:15 geschlagen geben. Das zweite Spiel wurde beim Stand von 20:12 für die Wölfe auf Grund der voranrückenden Dunkelheit abgebrochen und als Sieg für die Mittelfranken gewertet.

 

 

In der ersten Partie sah es in der Mitte des vierten Innings so aus, als würden die Wölfe einen ungefährdeten Sieg einfahren können. Der 11:2- Vorsprung schien uneinholbar. Nach dem Ende des dritten Innings mussten sich die Wölfe konsterniert die Augen reiben. Der komfortable Vorsprung war auf einen Run dahin geschmolzen. Die Bandits hatten sich auf die Würfe von Starting Pitcher Matthias Weydenhammer eingestellt und die Wölfe fanden keine Mittel das Inning zu beenden. Erst der Werferwechsel brachte das Ende. Johannes Baßfeld konnte die Aufholjagd der Bandits schließlich per Strike Out stoppen. Von diesem Schock erholten sich die Wölfe in der Folge nur schwer. Ohne weitere Punkte auf beiden Seiten ging es ins letzte Inning. Dort machten die Bandits die Überraschung perfekt und erzielten den Ausgleichspunkt. Da es beim Baseball kein Unentschieden gibt, wird solange weitergespielt, bis ein Gewinner feststeht. Dies geschah dann im zweiten Extra Inning. Die Wölfe waren nach Homerun von Johannes Baßfeld und weiteren Punkten von Tilmann Schlarp und Jonas Buchholz mit drei Runs in Führung gegangen. Doch wiederum reichte der Vorsprung nicht aus. Vier Gröbenzeller Punkte später gingen die Wölfe als Verlierer vom Platz.

 

 

Dieser Schock saß auch noch zu Beginn der zweiten Partie in den Gliedern der Wölfe. Nach einem verhaltenen Start stand es nach zwei Durchgängen 2:1 für die Bandits. Doch dann schafften es die Mannen um Coach Georg Fuchs den Schalter wieder umzulegen. Drei Punkte im dritten Inning, weitere vier im vierten und sieben im fünften Durchgang führten zu einer 15:2- Führung. Es schien erneut wie ein ungefährdeter Sieg. Allerdings bäumten sich die Münchener Vorstädter wieder auf. Erst nachdem die Bandits zehn Punkte erzielt hatten, gelang den Wölfen das nötige dritte Aus. Doch im direkten Gegenzug erhöhten die Wölfe auf 20:12. Georg Fuchs schlug dabei einen mächtigen Two-Run-Homerun über die Spielfeldbegrenzung. Ihm gelangen damit, wie auch Johannes Baßfeld, zwei „Long Balls“  an diesem Spieltag. Mittlerweile war die Zeit und damit die Dämmerung recht fortgeschritten. Um 19.30 Uhr entschieden die Schiedsrichter, das Spiel auf Grund der Dunkelheit abzubrechen. Nach insgesamt über 6,5 Stunden Spielzeit, konnten sich die Wölfe nach einem wahren Offensivspektakel mit insgesamt 61 Punkten dann doch noch über eine Siegteilung freuen. Ein Spieltag der in Erinnerung bleiben wird – und sei es nur beim Treppensteigen oder anderen körperlichen Tätigkeiten in den folgenden Tagen.

 

 

Mit diesem „Split“ bleiben die Wölfe auf dem vierten Tabellenplatz der Bayernliga. Am kommenden Sonntag werden die Wölfe dann beim Tabellenführer in Garching zu Gast sein.

 

Für die Wölfe spielten: Georg Fuchs (3 Hits/ 2 Runs/ 2 HR), Johannes Baßfeld (6/5/ 2 HR), Tilmann Schlarp (6/5), Jonas Buchholz (3/4), Johannes Toth (2/2), Florian Ostermann, Sven Dannhauser (2/3), Björn Regn (0/1), Holger Jandl (2/4), David Keilhauer (2/3), Lukas Smolka (2/2), Matthias Weydenhammer (4/1), Rin Koyama (1/2), Dominik Leipold

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